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Milch A–Z

 

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A

Acidophilus


Lactobazillus acidophilus ist ein Milchsäurebakterium. Im Darm produziert das Bakterium für den Menschen wichtige Stoffe, wie Niacin, Folsäure und Pyridoxin. Einige Studien haben gezeigt, dass L. acidophilus helfen kann, die Verdauungsfunktion zu verbessern und das Immunsystem zu stärken.

 

Allergene


Unter Allergenen versteht man alle Substanzen, die in der Lage sind, allergische Reaktionen wie z.B. Juckreiz der Haut, Atembeschwerden oder sogar Asthma auszulösen. Im Rahmen einer EU-Verordnung müssen seit 2007 die 14 häufigsten bekannten allergischen Substanzen auf Lebensmittelpackungen gekennzeichnet werden. Verwendung von Zutaten mit allergenem Potential gemäß der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (Umsetzung der EU-Richtlinien 2003/89/EG, 2005/26/EG, 2006/142/EG, 2007/68/EG in der letzten Fassung).

 

AMA-Gütesiegel


Das AMA-Gütesiegel für verarbeitete Lebensmittel garantiert die Einhaltung bestimmter Qualitätsanforderungen und gibt Auskunft über die inländische Herkunft der Rohstoffe. Das AMA-Gütesiegel gewährleistet unabhängige Kontrollen und steht für konventionell erzeugte Lebensmittel, die Qualitätskriterien erfüllen und deren Herkunft nachvollziehbar ist. Die Qualitätskriterien sind strenger, als es der herkömmliche Lebensmittelkodex verlangt.

 

Aminosäuren


Grundbausteine von Eiweißmolekülen. Von den bestehenden 21 Aminosäuren sind 8 lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst aufgebaut werden. Gut, wenn sie in Form von Milchprodukten zugeführt werden, denn im Milcheiweiß sind alle lebensnotwendigen Aminosäuren enthalten


Analogkäse

Bei Milchimitaten oder Milchersatzprodukten wie dem Analogkäse (Käseimitat, Kunstkäse) werden wertgebende Bestandteile der Milch (meist Fett oder Eiweiß) ganz oder teilweise durch milchfremde Zutaten ersetzt. Die Hersteller sind rechtlich verpflichtet ihre Milchersatzprodukte so zu kennzeichnen, dass Verwechslungen mit Milchprodukten generell auszuschließen sind. Beispielsweise dürfen keine Bilder von Milchkannen, Kühen etc. bei der Aufmachung und in der Werbung für diese Produkte verwendet werden.
Für die Herstellung von Kärntnermilch-Produkten wird ausschließlich Kuhmilch in höchster Qualität von Kärntner Landwirten verwendet.

 

B

Bio


Biologische Landwirtschaft steht für höchste Lebensmittelqualität durch die schonende Nutzung von Landschaft, Rohstoffen und Energie. Wo „Bio“ drauf steht, ist auch sicher Bio drin! Es gibt klare gesetzliche Regelungen und genaue Kontrollen, die Bio garantieren. Bio, das bedeutet:

  • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Düngemittel
  • Erhaltung und Steigerung der Bodengesundheit und -fruchtbarkeit durch schonende Bodenbearbeitung
  • natürliche, organische Dünger und ausgewogene Fruchtfolge
  • Förderung der natürlichen Regulationsmechanismen und Selbstheilungsprozesse in intakten Ökosystemen (Nützlingsförderung)
  • Verzicht auf den Einsatz von Gentechnik in allen Bereichen des Biolandbaus
  • Artgemäße Tierhaltung und Fütterung mit biologischem Futter

 


Die Kärntnermilch ist der Pionier auf dem Biomilch-Sektor. Schon 1994 setzte man als damals erste Molkerei Österreichs auf die Verarbeitung von Bio-Milch zu Bio-Produkten. Das Know how und die Überzeugung regionale Besonderheiten im Bio-Segment verbreiten zu können ist bis heute ungebrochen. Heute sind es knapp 20 % der Kärntnermilch Bauern die der Molkerei biologische Milch zur Verarbeitung bereitstellen. Und die Nachfrage nach Bio-Produkten gibt der Kärntnermilch Recht. Konsumenten kaufen bewusster denn je und schauen ganz genau auf schonende Verarbeitung und wertvolle, natürliche Inhaltsstoffe.

 

Bioverfügbarkeit


Unter Bioverfügbarkeit versteht man die Menge eines Nährstoffs, die tatsächlich aus dem Lebensmittel in den Körper aufgenommen und für diesen verfügbar gemacht wird. Diese Menge entspricht nicht unbedingt der Menge, die über die Nahrung zugeführt wird. Die Bioverfügbarkeit aus Milch und Milchprodukten ist mit 30 – 40 % sehr gut.

 

Buttermilch


Buttermilch ist das Nebenprodukt der Butterung und zugleich eines der kalorienärmsten Milchprodukte. Die Buttermilch enthält immer unter 1% Fett, ist reich an Milcheiweiß, Mineralstoffen und Lecithin und ist somit die perfekte Erfrischung für Zwischendruch.

 

Bruch


Die durch Säure oder Lab geronnene, gallertartige Milch wird mit der Käseharfe geschnitten, dadurch kann die Molke (Käsewasser) austreten und die festen Bestandteile (Eiweiß/Fett) erreichen eine „körnige“ Struktur.

 

D

DLG

Abkürzung für „Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft“. Im Rahmen der DLG-Prüfungen können Lebensmittel jährlich zur DLG-Prüfung angemeldet werden. Von Fachleuten werden u.a. auch Milchprodukte sensorisch nach Geschmack, Aussehen, Geruch und Konsistenz geprüft. Produkte werden bei entsprechender Qualität mit der DLG-Medaille in Bronze, Silber oder Gold ausgezeichnet.
Die erstklassige Qualität der Kärntnermilch wurde von der DLG erneut bestätigt: Insgesamt erzielten die Kärntnermilch-Produkte 39 x Gold und 9 x Silber beim Internationen Qualitätswettbewerb 2010 der deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft.

 

E

EG-Bio-Verordnung


Die EG-Bio-Verordnung (834/2007) regelt innerhalb der Europäischen Gemeinschaft einheitlich die Erzeugung, Verarbeitung und Kennzeichnung von biologisch erzeugten Lebensmitteln. Nur wer sich von einer zugelassenen Kontrollstelle hinsichtlich der Verordnung jährlich überprüfen lässt, darf Bioprodukte in den Verkehr bringen und damit anbieten.

 

Eiweiß


Eiweiße oder Proteine bestehen aus einer Kette von Aminosäuren. Proteine sind neben Kohlenhydraten und Fett die Hauptbestandteile organischer Substanz. Sie sind die Baustoffe unserer Muskeln, Organe und Nerven und müssen regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Besonders hochwertig sind tierische Eiweiße, so z.B. Milcheiweiß, das alle lebensnotwendigen Aminosäuren enthält.
Proteine bestehen aus einer Kette von Aminosäuren. Proteine sind neben Kohlenhydraten und Fett die Hauptbestandteile organischer Substanz. Sie sind die Baustoffe unserer Muskeln, Organe und Nerven und müssen regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Besonders hochwertig sind tierische Eiweiße, so z.B. Milcheiweiß, das alle lebensnotwendigen Aminosäuren enthält.

 

Enzyme


Enzyme haben wichtige Funktionen im Stoffwechsel von Organismen. Sie steuern Stoffwechselvorgänge im Körper. Lab, nötig zur Süßgerinnung von Milch in der Käseherstellung, ist ein natürliches Enzym aus dem Kälbermagen. Nach dem Säugen der Kälber bringt das Lab im Kälbermagen das Milcheiweiß zum Gerinnen. Dadurch wird es für das Kalb leichter verdaulich.

 

Erhitzen


Rohmilch muss laut Milchgesetz vor der Verarbeitung in der Molkerei auf mindestens 72 bis 74°C für 15 bis 30 Sekunden erhitzt werden. Dadurch werden Keime in der Rohmilch abgetötet und die Haltbarkeit der Milch wird verlängert. Je nach „Milchtyp“ (Frischmilch, ESL, H-Milch, Sterilmilch) wird unterschiedlich lang und heiß erhitzt. Zugelassene Erhitzungsverfahren für Milch sind die Pasteurisierung, die Ultrahocherhitzung und die Sterilisation.

 

ESL-Milch


ESL steht für „Extended Shelf Life“. Die sogenannte „Länger-frisch-Milch“ weist eine längere Haltbarkeit als die traditionelle Frischmilch auf. Traditionell hergestellte Frischmilch wird mit 72-74 Grad für 15-30 Sekunden kurzzeiterhitzt (pasteurisiert) und hält ca. 8 Tage im Kühlschrank. ESL-Milch wird dagegen bei  120 Grad nur für 1-3 Sekunden hocherhitzt. Dadurch bleibt diese Frischmilch im Kühlschrank bei 8°C länger haltbar. Hinsichtlich der Vitamine sind laut Untersuchungen beide Milchsorten nahezu gleich gut und gesund.

 

F

Frischegarantie

Das Frischekriterium der Kärntnermilch sind 24 Stunden. So schnell kommt die Milch vom Bauern ins Milchregal ihres Lebensmittelhändlers. Erfüllt die Milch die strengen frische- und Qualitätskriterien der Kärntnermilch Qualitätskontrolle, wird sie umgehend mit dem Milchtankwagen angeliefert. Schritt für Schritt entsteht aus dem Rohstoff ein hochwertiges Genussprodukt. Der schnelle Weg der Milch ist dabei der sichere Garant für außergewöhnlichen Milchgenuss.

 

G

Gentechnikfrei

Gesundheit, Nachhaltigkeit und eine intakte Umwelt sind die Grundgedanken gentechnikfreier Produktion. Der klare Wunsch der KonsumentInnen nach gentechnikfreien Lebensmitteln hat zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema gesorgt. Gentechnikfrei erzeugte Lebensmittel erkennen Sie am Qualitätszeichen "Gentechnikfrei erzeugt". Alle Produkte, die dieses Zeichen führen, werden streng daraufhin kontrolliert, dass sie während der gesamten Produktion (von der Milchviehfütterung bis in die Verpackung) keinesfalls mit Gentechnik in Berührung kommen.  
Seit 2006 setzt die Kärntnermilch auf gentechnikfreie Milchverarbeitung. Damit gilt das Unternehmen auf diesem Sektor als absoluter Pionier. Milchqualität beginnt für die Kärntnermilch bei der Fütterung der Kühe. Duftende Kräuter  und frische Wiesen bestimmen den Geschmack unserer Milch. Mit garantiert gentechnikfreier Fütterung werden hier neue Maßstäbe in Qualität und Natürlichkeit gesetzt.

 

Genusstauglichkeitszeichen


Das Genusstauglichkeitszeichen ist der sichere Herkunftsnachweis von Milch und Milchprodukten. So kann der Verbraucher schnell erkennen, welche Molkerei die Milch/das Milchprodukt hergestellt hat. Kärntnermilch-Produkte tragen die Kennung AT-20130-EG

 

Gluten


Gluten (Synonyme: Kleber, Klebereiweiß) ist ein in vielen Getreidearten natürlich enthaltenes Eiweiß. Da immer häufiger Verbraucher auf dieses Eiweiß allergisch reagieren, wurde es in die Liste der kennzeichnungspflichtigen Allergene aufgenommen.

 

H

Halbfettmilch


Die Halbfettmilch von Kärntnermilch enthält nur 1,8 % Fett. Sie ist für den puren Milchgenuss genauso geeignet wie für edle Kaffeekreationen, da sie sich hervorragend aufschäumen lässt.

 

Herkunftsgarantie


Herkunft wird für Konsumenten zu einem immer wichtigeren Qualitätskriterium bei Lebensmitteln. Regionalität hat bei der Kärntnermilch oberste Priorität. Für die Herstellung der Kärntnermilch-Produkte kommen nur äußerst hochwertige Rohstoffe aus Kärnten in Frag. Das Gebiet rund um den Nationalpark Hohe Tauern und die Nockberge sind die Gras- und Weideflächen der Kühe, die den wertvollen Rohstoff liefern.

 

Heumilch/Silofreie Milch

Milch von Tieren, an die kein vergorenes Futter (Silofutter) verfüttert wurde. Hartkäse, wie Bergkäse, muss aus silofreier Rohmilch hergestellt werden.

 

Hocherhitzt


Die Hocherhitzung ist ein für Milch zugelassenes Pasteurisierungsverfahren. So behandelte Frischmilch hält - im Kühlschrank bei maximal +8° C gelagert - länger frisch. Sie wird mit dem Zusatz - länger haltbar – gekennzeichnet.

 

Homogenisieren


Das Fett in der Milch ist in Form von sogenannten Fettkügelchen quasi gelöst. Da Fett leichter ist als Wasser steigen die Fettkügelchen auf – die Milch rahmt auf, das Milchfett bildet eine Rahmschicht an der Oberfläche. Dies geschieht umso schneller, je größer die Fettkügelchen sind. Beim Homogenisieren wird das Milchfett durch ganz feine Düsen gepresst, die Fettkügelchen werden zerkleinert. Die Milch rahmt dadurch sehr viel langsamer auf.

 

I

Inhaltsstoffe


Auf verpackten Lebensmitteln müssen die verarbeiteten Inhaltsstoffe in einer Zutatenliste gekennzeichnet werden. Reine Milchprodukte nehmen hier eine Sonderstellung ein. So müssen bei sogenannten Standardsorten gemäß der Milcherzeugnisse-Verordnung keine Inhaltsstoffe in Form einer Zutatenliste angegeben werden. Dies gilt z.B. für Milch pur, Schlagobers und Jogurt, denn sie bestehen immer nur aus den reinen Milchinhaltsstoffen bzw. den für die Herstellung nötigen Milchsäurekulturen und/oder Lab.
Werden dem Milchprodukt dagegen Früchte, Kräuter, Süßungsmittel, Gewürze oder Zusatzstoffe wie Aromastoffe, Bindemittel etc. zugegeben, so müssen diese Inhaltsstoffe in absteigender Reihenfolge in der Zutatenliste angegeben werden.

 

K

Kalzium

Kalzium ist ein Mineralstoff und wichtig für Knochen und Zähne. Wichtigster Lieferant in der gesunden Ernährung sind Milch und Milchprodukte. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) legt den Bedarf von Erwachsenen mit 800mg pro Tag fest. Ein halber Liter Vollmilch enthält 600mg Kalzium und deckt damit 75% des empfohlenen Tagesbedarfs ab. Kalzium ist mit einem Bestand von über einem Kilogramm das mengenmäßig am stärksten vertretene Element im menschlichen Körper. 99% davon werden in Knochen und Zähnen gespeichert und verleihen dort Stabilität und Festigkeit. Kalziummangel senkt die Stabilität der Knochen und fördert die Entstehung von Osteoporose (Knochenbrüchigkeit) im Alter.
Das Kalzium aus Milch und Milchprodukten verfügt außerdem mit 30 – 40 % über eine sehr gute Bioverfügbarkeit.

 

Keimzahl


Die Keimzahl ist ein Qualitätskriterium bei der Einteilung von Rohmilch in die Güteklassen. Sie ist ein Maß für die hygienische Milchgewinnung.

 

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate stellen zusammen mit Proteinen und Fett den größten Anteil unserer Nahrung dar. Ihre zentrale Aufgabe ist die des physiologischen Energieträgers. Das Kohlenhydrat der Milch ist Milchzucker (Laktose).

 

Kasein


Haupteiweißbestandteil des Kuhmilcheiweißes, das in den Käse übergeht.

 

Kühlkette


Gekühlter Transport von Produkten. Milchfrischprodukte sind kühlpflichtige Lebensmittel. Das auf der Packung aufgedruckte Haltbarkeitsdatum gilt nur dann, wenn die Kühlkette nicht unterbrochen wurde. Da heißt, dass das Milchprodukt auf dem Transportweg von der Molkerei bis in den Kühlschrank des Endverbrauchers immer gekühlt wurde. Das erfordert ununterbrochene gekühlte Lagerung unter +8°C im Lager, beim Transport sowie im Kühlregal der Lebensmittelhändler.

 

Käsereimilch

Milch, die für die Käseherstellung bestimmt ist. Sie ist mit Milchsäurekulturen vorgereift, roh oder pasteurisiert und hat einen eingestellten Fettgehalt, der den F.i.T.-Gehalt im Käse ergibt.

 

L

Lab

Lab ist ein Enzym, das natürlicherweise im Kälbermagen vorkommt. Nur durch das Lab können Kälber die Kuhmilch verdauen. Das Lab knackt quasi das Milcheiweiß im Magen auf, das dadurch gerinnt und leicht verdaulich wird. Zur Herstellung von Käse wird Milch in der Molkerei durch Zufügen von Lab dickgelegt. Traditionell wird dafür Kälberlab eingesetzt.
Es gibt auch mikrobielles Lab, das meist durch Bakterien oder Schimmelpilze produziert wird. Dieses pflanzliche Lab kann genauso wie Kälberlab eingesetzt werden.

 

Lactobacillus Acidophilus


Kultur zur Säuerung von Joghurt

 

Lactobacillus Bifidus


Kultur zur Säuerung von Joghurt

 

Laktose


Laktose ist der lateinische Fachbegriff für Milchzucker. Milchzucker ist das natürliche Kohlenhydrat der Milch.

 

Laktoseintoleranz


Milchzucker-Unverträglichkeit ist ein angeborener oder erworbener Mangel am Enzym Laktase was zur Folge hat, dass der Milchzucker nicht aufgespalten werden kann. Die Laktose gelangt nahezu unverändert in den Dickdarm, wird von der Darmflora vergoren, was zu Blähungen, krampfartigen Bauchschmerzen und Durchfällen führt. Laktoseintoleranz ist zudem eine häufige Begleiterscheinung von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. 
Laktoseintoleranz ist eine der häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten überhaupt. Allein in Deutschland und Österreich leiden rund 15 bis 25 Prozent der Menschen unter dem Enzymmangel. Weltweit betrachtet sind es sogar ca. 75 Prozent. Einzig die Umstellung auf eine laktosefreie Ernährung ermöglicht den Betroffenen derzeit, die Symptome der Unverträglichkeit zu vermeiden.

 

Laktosefrei


Die Kärntnermilch ist der größte Hersteller von laktosefreien Produkten in Österreich. Diese Produkte werden einem speziellen „Laktosefrei“-Hinweis gekennzeichnet. Auf die wertvollen und schmackhaften Produkte aus bester Milch soll niemand verzichten müssen. Daher ist es ein vorrangiges Anliegen der Kärntnermilch, auf die speziellen Ernährungsbedürfnisse des Kunden einzugehen und ihm trotz eventueller Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten den unbeschwerten Genuss und eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen.

 

Lochung

Fachbegriff für die berühmten Löcher im Käse. Rundlochung entsteht durch das Kohlendioxid, welches sich im Käseteig im Rahmen der natürlichen Säuregärung sammelt. Bruchlochung bildet sich, wenn der Bruch nach der Abfüllung nicht gepresst und Luft miteingeschlossen wird. Mischlochung liegt vor, wenn neben den Bruchlöchern zusätzlich runde Löcher (Gärlöcher) entstanden sind. Schlitzlochung kann in Folge der Pressung des Käsebruchs entstehen.

 

M

Magermilch

Magermilch ist entrahmte Milch. Der Fettgehalt liegt unter 0,5% Fett. Magermilch ist im Verhältnis zu Vollmilch sehr kalorienarm, enthält aber kaum mehr fettlösliche Vitamine oder wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

 

Milchsäurebakterien


vergären den Milchzucker zu Milchsäure und bilden Aromastoffe.

 

Melken

Normalerweise wird eine Kuh zweimal pro Tag in möglichst gleichen Zeitabständen gemolken. Die meisten Bauern erleichtern sich diese mühsame, zeitintensive Arbeit heute mit Melkmaschinen. Alle Melkmaschinen ahmen die Saugbewegungen des Kalbes nach.

 

Milcheiweiß


= Milchprotein. Milcheiweiß zählt zu den tierischen Eiweißen. Es enthält alle lebensnotwendigen Aminosäuren, ist leicht und gut verdaulich und entlastet damit die Verdauungsorgane. Es wird empfohlen, die Hälfte des Eiweißbedarfs durch biologisch hochwertiges, tierisches Eiweiß, wie es z.B. die Milch enthält, zu sich zu nehmen. Das Eiweiß der Milch besteht aus zwei Stoffgruppen: Etwa 80% Kasein und 20% Molkenproteinen.

 

Milchfett

Milchfett ist in Form kleiner Kügelchen in der Milch sehr fein verteilt und weist eine Vielzahl an mittelkettigen Fettsäuren auf. Deshalb ist Milchfett besonders leicht verdaulich. Je mehr Gras, dafür wenig Mais und Kraftfutter die Kuh zu fressen bekommt, desto höher ist der Gehalt an wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Milch. Sie sind genauso lebensnotwendig wie Vitamine und Mineralstoffe. Im Milchfett sind die in der Milch enthaltenen fettlöslichen Vitamine A (gut für die Sehkraft), D (stärkt den Knochenbau), E (stabilisiert die Muskeln) und K (verbessert die Blutgerinnung) enthalten.

 

Milchpreis


Nur durch die wertvolle Arbeit unserer Landwirte ist es uns möglich, Produkte anzubieten, die den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Es ist nur natürlich, dass wir unseren Landwirten die Wertschätzung entgegenbringen, die Sie verdienen. Das bedeutet, die Forderung nach einem Milchpreis zu unterstützen, durch den die Existenz und Arbeit der Kärntnermilch-Bauern weiterhin gesichert ist.
Mit dem Kauf von Kärntnermilch Produkten setzen Sie nicht nur auf gesunden Naturgenuss, sondern leisten auch noch einen wertvollen Beitrag für die Unterstützung der heimischen Landwirtschaft. Mit Ihrem Bekenntnis zu heimischen Produkten und höchster Qualität helfen Sie uns dabei, eine lebenswerte Zukunft zu sichern.

 

Milchzucker

= Laktose und ist der lateinische Fachbegriff für Milchzucker. Milchzucker ist das natürliche Kohlenhydrat der Milch.

 

Mindesthaltbarkeitsdatum

(Abkürzung = MHD) - Datum bis zu dem Lebensmittel mindestens haltbar sind, d.h. in ihrer ursprünglichen Qualität erhalten bleiben. Alle Lebensmittel müssen auf der Packung mit einem MHD gekennzeichnet sein. Für Frischmilchprodukte muss neben dem Datum auch der Hinweis auf die Art der Lagerbedingungen – so zum Beispiel gekühlt bei +8°C – angegeben werden.

 

Mineralstoffe


Mineralstoffe sind lebensnotwendige Nahrungsbestandteile. Man unterscheidet zwischen Mengenstoffen und Spurenelementen. Sie sind Baustoffe (z.B. Kalzium für Knochen) und unterstützen viele Stoffwechselvorgänge im Körper (z.B. Jod im Schilddrüsenhormonhaushalt; Magnesium für die Muskeltätigkeit). Milch ist besonders reich an gut verdaulichem Kalzium und Phosphor. Beide Mineralstoffe zählen zu den Mengenstoffen und sind unentbehrlich für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen. Kein anderes natürliches Nahrungsmittel bietet so viel Kalzium wie die Milch.

 

Molke

Molke ist das Nebenprodukt bei der Käseherstellung. Bei der Frischkäseherstellung (Speisequark) entsteht Sauermolke, bei der Käseherstellung Süßmolke. Molke besteht zu 94% aus Wasser, doch der Rest hat‘s in sich. Weniger als 0,1% Fett, Milchzucker, Molkeneiweiß, Vitamine und Mineralstoffe machen Molke zu einem kalorienarmen Fitnessgetränk.

 

O

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren und essentiell, da sie vom Körper selbst nicht hergestellt werden können. Sie senken das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen um bis zu 50%. So mindern sie Herzrhythmusstörungen, wirken leicht blutdrucksenkend, verhindern die Bildung von Blutgerinnseln, verbessern die Fließeigenschaft des Blutes, verbessern Blutfettwerte, wirken entzündungshemmend und lindern dadurch rheumatische Erkrankungen.

 

Osteoporose


= Knochenbrüchigkeit / Knochenschwund. Die Osteoporose ist eine häufige Alters-Erkrankung des Knochens, die ihn für Brüche anfälliger macht. Ursache ist die Abnahme der Knochendichte durch den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur. 80% der Fälle sind Frauen ab dem 50. Lebensjahr. Wer in Jugendjahren (bis ca. zum 30. Lebensjahr) ausreichend Milch und Milchprodukte verzehrt, baut ausreichend Knochendichte und -masse für gesunde Knochen – auch im Alter - auf!

 

P

Pasteurisieren


kurzfristiges Erhitzen der Rohmilch auf 72-75 °C. Der Verlust an Vitaminen beträgt nur ca. 4 – 6 %. Die so entstandene Frischmilch wird dadurch ca. 10 Tage gekühlt haltbar.

 

pH-Wert


Der pH-Wert ist eine Maßangabe für die Konzentration der Wasserstoffionen und somit auch für die saure und alkalische (basische) Reaktion einer Lösung. Gemessen wird der pH-Wert auf einer Skala von 0 – 14. Der Neutralwert liegt bei 7. Milch weist einen pH-Wert von ca. 6,7 auf.

 

Primax

Der Primax ist ein Qualitätsgütesiegel für die gesamte Breite eines Sortiments. Er wird alljährlich von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) verliehen. Auch 2010 ging diese Auszeichnung wieder an die Kärntnermilch.

 

Probiotisch


Pro = für
biotisch = das Leben
Probiotische Bakterienkulturen sind Mikroorganismen, die bei regelmäßigem Verzehr das Gleichgewicht der Darmflora positiv beeinflussen und damit auch das Immunsystem stärken.

 

Proteine


= Eiweiße und bestehen aus einer Kette von Aminosäuren. Proteine sind neben Kohlenhydraten und Fett die Hauptbestandteile organischer Substanz. Sie sind die Baustoffe unserer Muskeln, Organe und Nerven und müssen regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Besonders hochwertig sind tierische Eiweiße, so z.B. Milcheiweiß, das alle lebensnotwendigen Aminosäuren enthält.
Proteine bestehen aus einer Kette von Aminosäuren. Proteine sind neben Kohlenhydraten und Fett die Hauptbestandteile organischer Substanz. Sie sind die Baustoffe unserer Muskeln, Organe und Nerven und müssen regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Besonders hochwertig sind tierische Eiweiße, so z.B. Milcheiweiß, das alle lebensnotwendigen Aminosäuren enthält.

 

Pikieren

So nennt man das Anstechen der Käse mit Nadeln, um Luft ins Innere eintreten zu lassen bei der Herstellung von Blauschimmelkäse. Erst dadurch kann sich der Blauschimmel, der meist schon der Milch oder dem Teig beigegeben wird, voll entfalten.

 

R

Rahm

Milch lässt sich in Rahm und Magermilch trennen. Geschlagener Rahm ergibt Butter und Buttermilch. Werden dem Rahm Milchsäurekulturen zugefügt entsteht Sauerrahm.

 

Rechtsdrehende Milchsäure

Milchsäure entsteht z.B. bei der Herstellung von Sauermilcherzeugnissen wie z. B. Joghurt. Es gibt sie in zwei verschiedenen Varianten, die sich wie Bild und Spiegelbild verhalten bzw. wie rechte und linke Hand. Milchsäure – und zwar nur die rechtsdrehende Milchsäure - ist auch ein natürliches Zwischenprodukt des menschlichen Stoffwechsels. Der menschliche Organismus kann sie gut und rasch verarbeiten.

 

Rohmilch

Rohmilch ist frisch gemolkene Milch, direkt vom Bauernhof. Erst wenn alle streng vorgegebenen Werte in Ordnung sind, wird die Milch vom Tankwagen gesammelt und zur Kärntnermilch gebracht. Mit den acht Milchsammelwagen kommen pro Tag 280.000 bis 300.000 Liter Milch nach Spittal.

 

S

Sortiment

Das Produktsortiment der Kärntnermilch besteht aus der Weißen und der Gelben Palette. Die Gelbe Palette umfasst alle Käseprodukte. Zur weißen Palette gehören die Frische Vollmilch, Halbfettmilch, Länger-frisch-Milch sowie Jogurts, Sauerrahm, Schlagobers, Butter, Buttermilch, Molke und Topfen. Das umfangreiche Sortiment bietet Milchgenuss für jeden Geschmack.

 

Stabillisatoren


Zusatzstoffe, die dem Lebensmittel zugefügt werden, um deren Konsistenz zu stabilisieren. Bekannter, für Schlagrahm zugelassener Stabilisator ist Carrageen.

 

Sauerrahm

Österreichische Bezeichnung für Saure Sahne. Setzt man Schlagrahm Milchsäurekulturen zu, so entsteht gesäuerter Rahm – Sauerrahm. Er enthält 10% Fett und eignet sich gut zur Verfeinerung von Salatdressings, Suppen und Saucen.

 

Schlagobers

Österreichische Bezeichnung für Schlagsahne. Enthält mindestens 30% Fett und eignet sich hervorragend zum Aufschlagen für Kuchen und Desserts.

 

Säuern


So nennt man den Vorgang, wenn Milch oder Rahm mit Milchsäurebakterien versetzt wird und diese dann Milchsäure bilden. Dazu verstoffwechseln die Bakterien Milchzucker und bilden dabei Milchsäure. Durch die Säure gerinnt das Milcheiweiß, die Milch oder der Rahm stockt.

 

Starterkulturen

Milchsäurebakterien, die in Milch kultiviert werden und besonders günstige Säuerungs- und Reifungseigenschaften für die Käse- und Joghurtproduktion aufweisen.

 

T

Topfen

Topfen ist die österreichische Bezeichnung für Speisequark. Topfen zeichnet sich durch seine besonders feste und kompakte Konsistenz aus. Dadurch ist er ergiebiger und lässt sich gut mit Flüssigkeiten wie Milch oder Fruchtsäften anrühren.

 

Trockenmasse

Die Bestandteile des Käses abzüglich Wasser.

 

U

UHT

Ultra High Temperature – Ultrahocherhitzungsverfahren. Hierbei wird die Milch auf mindestens 135°C - 150°C für mindestens eine Sekunde erhitzt. Die so genannte H-(haltbare) Milch ist dann ungekühlt gelagert mindestens acht Wochen haltbar.

 

Ultrafiltrationsverfahren/Mikrofiltration

Bei diesem Verfahren werden hochmolekulare Bestandteile wie Bakterien, Fett oder Eiweiß von niedermolekularen Bestandteilen wie Salze, Zucker oder Wasser getrennt. Niedermolekulare Bestandteile werden durch die feinen Membrane durchgelassen, und hochmolekulare zurückgehalten. Dadurch kann die Milch schonend und ohne Hitzeeinwirkung aufkonzentriert werden.

 

V

Verpackung


Milch und Milchprodukte sind sehr empfindliche Lebensmittel. Sie werden daher in der Molkerei verpackt und so an den Lebensmittelhandel geliefert, der sie schließlich im Kühlregal zum Kauf anbietet. Die Verpackung soll die wertvollen Milchprodukte vor äußeren Einflüssen schützen und bis zum Öffnen frisch halten. Frische und Schutz sind durch die praktische, wiederverschließbare Tetra-Top-Verpackung, die von der Kärntnermilch eingesetzt wird, gewährleistet.

 

Vitamine

Milch enthält alle lebenswichtigen Vitamine, vor allem wasser- und fettlösliche Vitamine. Das macht Milch und Milchprodukte zu besonders wertvollen Lebensmitteln. Wird Milch entrahmt, so werden ihr auch ein Teil der im Fett gelösten Vitamine E, D, A und K entzogen.

 

Vollmilch

Vollmilch umschreibt Milch mit vollem Fettgehalt. Standardmäßig wird der Fettgehalt auf 3,5% Fett eingestellt. Weist Vollmilch einen natürlichen Fettgehalt auf, so wird sie mit „mindestens 3,8% Fett“ gekennzeichnet. Der Fettgehalt der frisch gemolkenen Kuhmilch beträgt abhängig von Rasse, Futter und Laktationsphase zwischen 3,7 und 4,5% Fett.

 

Z

Zentrifuge

Mittels einer Zentrifuge können Flüssigkeiten verschiedener Dichte voneinander getrennt werden. So wird in der Molkerei Magermilch von Rahm bzw. Quark von der Molke durch eine Zentrifuge im Herstellungsprozess getrennt.

 

Zoeliakie


= Glutenunverträglichkeit; Zoeliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit/Allergie gegen Gluten. Gluten ist das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, sie ist meist erblich bedingt und kann derzeit nicht geheilt werden.

 

Zusatzstoffe

Die in Milchprodukten zugelassenen Zusatzstoffe sind genau in der Zusatzstoff-Zulassungs-Verordnung festgelegt. Dazu zählen z.B. Farbstoffe, Bindemittel, Konservierungsstoffe. Werden in Lebensmitteln Zusatzstoffe zur Herstellung eingesetzt, so müssen sie in der Zutatenliste aufgeführt werden; entweder mit ihrer E-Nummer oder aber mit dem Gruppen- und Stoffnamen. Die Kärntnermilch hat sich zum Ziel gesetzt, die wertvolle Milch möglichst naturbelassen zu verarbeiten und meidet so weit wie möglich Zusatzstoffe. 

 

Zucker

Im Allgemeinen wird darunter der weiße Haushaltszucker verstanden. Er ist ein Zweifachzucker, aufgebaut aus zwei Zuckermolekülen: aus Glukose und Fruktose. Die Nährwertkennzeichnungs-Verordnung versteht unter dem Begriff Zucker alle Ein- und Zweifachzucker eines Produktes so wie z.B. Milchzucker, Fruchtzucker, Taubenzucker etc.

 

Zutatenliste

Die Zutaten von zusammengesetzen Lebensmitteln müssen in absteigender Reihenfolge auf Packungen gekennzeichnet werden. Das heißt die Zutaten mit hohen Gehalten am Anfang, die mit unter 2% Produktanteil zum Schluss. Für sogenannte Standardsorten wie Milch, Joghurt, Schlagobers, Butter, Buttermilch und Topfen muss keine Zutatenliste angegeben werden.